Das Beste gleich zu Beginn. Auf unserem letzten Wochenendtrip ans Meer, sahen wir auf unserer „Safari“ einen Delfin in der Flussmündung des Guadalquivir! Nun aber von vorn:

Voller Tatendrang starteten wir Richtung Meer mit vollstem Vertrauen ins Navi-Gerät. Doch plötzlich landeten wir auf einer ziemlich holperigen Strasse mit mega Schlaglöchern (eigentlich eher Schlaggruben), entlang an „im dunkelgrauen Bereich bewirtschafteten“ Erdbeerfeldern. Unser Auto, ein nigelnagelneuer Seat Ibiza hielt durch, dafür litten die Nerven von P.R. umso mehr. Nach ca 15 km Schüttelfahrt und zweimaligem Wenden, da Ziel falsch eingegeben.. kamen wir völlig „entspannt“ im Parador an. :-)

Die Sonne war längst untergegangen, was blieb war ein kalter Wind.. aber ein gemütlicher und feiner Znacht.

Am nächsten Morgen trafen wir bereits um 8 Uhr am Startpunkt der „Safari“ ein. In einem Unimog (soll anscheinend den einen vom Militär her ein Begriff sein) zogen wir während vier Stunden durch den Nationalpark. Die ersten 20 Kilometer waren unberührter Sandstrand. Dann ging es von der Flussmündung (hier sahen wir den Delfin) flussaufwärts, anschliessend durch den Wald (hier gab es Hirsche, und Adler zu sehen). Mit Blick aufs Marschland sahen wir Flamingos und zum Schluss bretterten wir durch die Wüste. Wir sahen nicht wirklich viele Tiere, aber schöne Landschaften.

Am Nachmittag legten wir uns auf nen Liegestuhl an die Sonne und dösten dem Abend entgegen. Nach einer erholsamen Gesichtsbehandlung für die Dame, liessen wir uns den Znacht schmecken. Bereits nach dem Frühstück verliessen wir den Parador in Richtung Sevilla. Natürlich mieden wir die Holperstrasse. :-)

Nun freuen wir uns auf die Semana Santa. Heute erhielt ich einen Crashkurs eines Arbeitskollegen über alles, was ich wissen muss. Sehr spannend! Bis bald!

Für alle Interessierten.. am 15. Juni kehren wir wieder in die Schweiz zurück, mit vielen schönen Bildern, Erinnerungen und (nem dicken Bauch). :-)