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Die Wochen gehen so schnell vorbei.. schon bald ist wieder Wochenende. Auf dieses Weekend freuen wir uns ganz besonders, denn uns zieht es an den Atlantik in einen Parador. Paradores sind Hotel an besonderen Standorten oder in alten Burgen und Schlössern. Unser Parador liegt in Mazagon, direkt am Meer, nahe dem spanischen Nationalpark „Doñana“. Vor Jahren gab es eine Tankerkatastrophe vor der Küste und verschmutze grosse Teile des Parkes. Heute hat sich aber wieder alles regeniert. Viele Vögel machen auf ihrer Reise in den Süden bzw. der Rückreise in den Norden hier einen Zwischenhalt.
Wír düsen also am Freitag nach der Arbeit los und bleiben bis Sonntag. Am Samstagmorgen machen wir eine geführte „Safari“ durch den Park, nachmittags geniessen wir die Playa und den Parador. Bestimmt gibt’s dann Fotos auf unserer Site zu sehen.. wir werden uns Mühe geben.
Am nächsten Freitagabend beginnen die Osterfestivitäten- Semana Santa -welche knapp zehn (!) Tage dauern. Während der ganzen Zeit finden Pasos statt. Darauf sind wir natürlich sehr gespannt und werden euch hier berichten.
Für alle, die nun in Genuss von Frühlingsferien kommen.. Viel Spass!!
Nachdem wir ein verlängertes Weekend im Schnee in der Schweiz verbracht haben, zog es uns wieder in Richtung Frühling. Zur Zeit herrschen hier angenehme 25 Grad und so soll es mindestens die nächten 7 Tage bleiben. In unserer Wohnung ist es nun auch angenehmer, die Heizung konnten wir unterdessen ausschalten.
Das vergangene Wochenende verbrachten wir auf Achse in drei verschiedenen Ländern.. Das erste natürlich Spanien, dann Marokko und zum Schluss noch Gibraltar. Wir starteten am Freitag nach der Arbeit in Richtung Tarifa, dem südlichsten Punkt Kontinentaleuropas. Ausserdem treffen hier Mittelmeer und Atlantik aufeinander, was vor allem die Surfer freut.. Tarifa ist das Surf- und Kitesurf-Mekka Europas.
Wir logierten in einer schmucken Pension, welche wir während der ersten Nacht sogar für uns alleine hatten
. Wir genossen den Abend bei einem frischen (alkoholfreien
) Bier und liessen und das Essen schmecken, bevor es dann am nächsten Morgen auf nach Afrika ging.
Unser Ziel hiess Tanger, eine Millionenstadt in Nordmarokko, erreichbar mit der Schnellfähre von Tarifa in 35 Minuten (Fahrzeit.. mit Passkontrollen, Ein-und Ausstieg hatten wir auch über ne Stunde: Toller Marketinggag). Nach einer wackeligen Fahrt (Nein, es wurde uns nicht schwindlig.. aber anderen) wurden wir am Hafen bereits von einem Guide erwartet. Wir hatten einen Tagesausflug gebucht. Zusammen mit zwei Kanadiern machten wir erst ne Busfahrt durch die Neustadt und dann einen tollen Spaziergang durch die Altstadt. Hier sahen wir viele kleine 1-Zimmergeschäfte und kleine Wohnungen. Gemäss unserem Guide leben hier vor allem ärmere Personen.
Nach den vielen Eindrücken wurde uns (und noch einigen anderen Touris) ein typischen Marokko-Mittagessen serviert, welches vorzüglich schmeckte. Zum Schluss durfte der obligate Besuch beim Teppich und Gewürzhändler auch nicht fehlen. Wir vier waren nicht gerade sehr kauffreudig. Die Laune unseres Guides wechselte dann auch aprupt.. wir denken, er hätte bestimmt ein bisschen Provision erhalten, tja.
Dann ging es zurück nach Spanien. Abends besuchten wir den farbenfrohen Fasnachtsumzug und genossen dann inmitten von Fasnachtsbutzen den Znacht.
Am nächsten Morgen wurden die Pässe ein weiteres Mal benötigt. Wir fuhren ins nahegelegene Gibraltar. Wir dachten immer, es gehöre direkt zu England.. doch, es ist ein eigene Nation - mit Flagge und Parlament, welches unter britischem Protektorat steht. Ohne Karte bestückt folgten wir einem Sehenswürdigkeiten-Wegweiser und landeten beim äussersten Zipfel.. beim Leuchtturm. Für Ortsunkundige: Gibraltar besteht eigentlich nur aus einem Felsen, dem Affenberg. Um am Fusse des Felsens Häuser bauen zu können, musste erst Land aufgeschüttet werden. Gibraltar wird durch die Landebahn seines Flughafens von Spanien getrennt.. falls also ein Flugzeug im Landeanflug ist, geht die Barriere runter und es muss gewartet werden.
Nach der Besichtigung des Leuchtturmes wurden wir von einem Typen angesprochen der Touren anbietet.. in 1,5 Stunden das wichtigste sehen. Wir also rein in den Kleinbus (mit 6 Deutschen) und los gings auf den Affenberg, der so heisst, weil es wirklich von Affen nur so wimmelt. Diese sind so zutraulich, dass sie ner Deutschen sogar das Glace aus der Hand stibitzt haben
Wir besichtigten eine Grotte, in welcher heute klassische Konzerte stattfinden, bestimmt ein super Klang! Ausserdem staunten wir über den Ausblick und die Geschichts-Details die uns der Guide auf spanisch erzählte und ich dann weiter ins Deutsch übersetzte..
Dann war es auch schon wieder Zeit zurückzufahren. Mit vielen Eindrücken und tollen Fotos
starteten wir wieder in die neue Woche. Dieses Weekend haben wir keine grossen Pläne, wir werden wohl das sonnige Wetter geniessen und es uns einfach gut gehen lassen.
Hier die Fotos von unseren Ausflügen.
