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Der folgende Zeitungsartikel haben wir heute von Sandras Gotti per Mail erhalten. Er stammt aus dem heutigen Zofinger-Tagblatt (von Ralph Schulze, MZ-Korrespondent in Madrid). Ich nehme mir das Recht vor, nach jedem Abschnitt einen Kommentar hinzuzufuegen..

Schulze: Von wegen schönes Leben in Spanien! Nirgendwo in Europa wird mehr gearbeitet als unter der iberischen Sonne. Spätestens morgens um acht sitzen die meisten Spanier, wie ihre europäischen Nachbarn, im Büro. Halten sich mit dunklen Schatten unter den Augen an der Kaffeetasse fest. Aber selten vor abends um acht oder neun machen sie sich wieder auf den Heimweg. Und wenn der Rest Europas matt ins Bett fällt, dann verspeist Spanien, so zwischen zehn und elf, gerade das Abendessen. Anschliessend geht es vor die Flimmerkiste. Die beliebtesten Serien, Seifenopern und Shows ziehen die Nation oft bis ein Uhr morgens in den Bann. Wann schlafen die Spanier eigentlich?

Bezueglich TV-Serien trifft das gesagte leider voll und ganz zu. Heute um halb elf beginnt die fuenfte Staffel von Grey’s Anatomy. Das muss ich einfach sehen.. Der Hammer ist aber, nach der aktuellsten Folge werden noch zwei aeltere Folgen ausgestrahlt.. keine Ahnung, wer sich das antut. Tatsaechlich kommen auch die grossen Shows wie „Factor X“ oder „Peking Express“ erst um zehn und dauern dann bis Mitternacht. Mir plumsen da meinst schon vor dem Ende die Augen zu.. Und am Samstagabend ist auf den Kanaelen sozusagen Sendepause.

DIE FRAGE ist von solcher Bedeutung, dass sogar Spaniens Parlament sich der nationalen Schlaflosigkeit annahm. Und die Unternehmer aufforderte, den ausufernden Arbeitstag zu beschneiden. «Die Jobkultur muss sich ändern.» Mehr Freizeit und vor allem Schlaf müssten her. Der spanische Dauer-Schlafentzug provoziere Aggressivität und kaputte Familien. Und viele Unfälle, welche Spanien zu einem der gefährlichsten Länder der EU mache. Zu den grössten Hürden für ein ordentliches Arbeitsleben gehört zweifellos das späte opulente Mittagsessen, das genau genommen ein «Nachmittagsessen» ist. Denn wenn die meisten Europäer von der Arbeit nach Hause kommen, beenden die spanischen Arbeitnehmer gerade ihr 3- bis 5-Gänge-Mahl. Eine Mittagspause, besser gesagt Sause, die locker zwei bis drei Stunden dauern kann und selten vor fünf Uhr zu Ende geht. Deswegen ist es auch aussichtslos, in einem spanischen Betrieb am Nachmittag jemanden erreichen zu wollen.

Das mit der 2-3 stuendigen Mittagspause ist wohl uebertrieben oder gilt nur fuer Beamte. Wir muessen eine Stunde Pause machen, duerfen aber bis zwei Stunden bleiben, wobei wir alles, was mehr als eine Stunde ist, am Abend nachholen muessen. Das heisst, wer zwei Stunden Mittag macht, muss am Abend laenger bleiben, damit er auf seinen 8-Stunden-Tag kommt. Das mit den 3-Gaengen stimmt dagegen wieder, wobei wir uns auf zwei beschraenken.. den Dessert lassen wir aus Zeitgruenden weg. Die Teller sind jedoch so gut bestueckt, dass ich nach dem ersten manchmal bereits satt bin.. kleinere Portionen (wie sie in Waldkirch, Hauptwil und sonstwo vorkommen) kennen sie nicht. Das mit der Erreichbarkeit stimmt, denn alle machen verschieden lang Mittagspause.. und wenn die letzten kommen, gehen die ersten schon fast in den Feierabend, daher ist es wirklich schwierig eine Sitzung fuer den Nachmittag einzuberufen. Am Morgen gilt dasselbe mit den verschiedenen Eintrittszeiten und der Kaffeepause, die jeder dann macht, wann er will.. Bei uns kommt zur Erschwerung dazu, dass zwar alle mit Lotus Notes arbeiten, aber keiner das Terminsystem nutzt. So weiss keiner, wann wer wo eine Sitzung hat. Meine Chefin ist zum Beispiel seit der Kaffeepause (und jetzt ist bald 15.00 Uhr) weg und ich weiss nicht, ob sie heute wiederkommen wird. Wenn es also gilt gemeinsam eine Sitzung abzumachen, dann wird gemailt was das Zeug haelt.. (doodle kennen sie auch nicht). Soviel zur Effizienz.

«MENU» prangt an der Tür eines Madrider Restaurants, um das Geschäft mit der arbeitstäglichen Völlerei anzukurbeln: Als Vorspeise Gazpacho, diese köstlich kalte Gemüsesuppe. Danach Paella. Dazu kommt eine Flasche Rotwein auf den Tisch. Dann Schokoladentorte. Kaffee. Der Wirt spendiert noch einen «chupito», ein Schnäpschen. Am späten Nachmittag gehts zurück an den Schreibtisch, mit schwerem Kopf und schaukelndem Gang. Eine Siesta drängt sich auf. «Nach dem Essen sind die Leute nicht mehr in der Lage, eine produktive Arbeit zu verrichten», schimpft Ignacio Buqueras, Chef jener staatlichen Kommission, die den «chaotischen Arbeitszeiten» den Krieg erklärt hat. Buqueras hat herausgefunden, dass die Spanier im Schnitt eine Stunde weniger schlafen als ihre europäischen Nachbarn. Und auch, dass sich die spanische Lust, den Arbeitstag unendlich zu verlängern und die Nachtruhe auf europäisches Rekordminimum zu verkürzen, nicht bezahlt macht: «Wir sind jenes Land in Europa, das zwar am meisten Stunden der Arbeit widmet, dessen Produktivität aber eine der geringsten ist.»

Das mit der Siesta stimmt leider nicht.. waehrend den Sommermonaten gilt daher auch ein anderer „Stundenplan“. Es wird von 08.00 bis 15.00 durchgearbeitet, dann gehen die Angestellten Mittagessen und koennen dann anschliessend Siesta machen so lange sie wollen. Der Rotwein, der Dessert und die Chupitos sind hoechstens am Weekend Bestandteil eines Mittagessens, oder natuerlich bei Touristen (und vielleicht auch bei Beamten.. gemaess unseren Kollegen nehmen diese die Arbeitszeit nicht so genau, sie haben ja schliesslich einen fixen Job und einen tollen Lohn). Dies wiederum ist ein anderes Thema ueber welches wir bestimmt einmal noch berichten.

Soviel zum Thema. Gotti, herzlichen Dank fuer dein Mail.. es hat mich sehr inspiriert. Wir wuenschen euch ne tolle (nicht zu kalte) Woche. Hier sind die Temperaturen uebrigens auch um 10 Grad gesunken..

Gestern hat mir R.H. aus B. per xing (www.xing.com) geschrieben, ob ich nicht mal was über die Krise in Spanien erzählen könnte. Dein Wunsch ist mir Befehl und Vergnügen zugleich!

Die Krise hier in Spanien ist aus hiesiger Sicht doch ein wenig komplexer und anders gelagert als im Rest der Welt - Amerika ausgenommen. Die Krise der Realwirtschaft hat eigentlich schon viel früher als die Banken- resp. Finanzkrise angefangen. Ausgelöst wurde sie durch das vorprogrammierte Platzen der Immobilienblase. Seit Jahren wird hier in Spanien wie wild gebaut. Durch eine recht gut laufende Wirtschaft begünstigt, haben sich viele Spanier kreditfinanziert eine Wohnung und vielfach eine Ferienwohnung irgendwo am Strand geleistet. Da das Angebot die Nachfrage nicht befriedigen konnte, trieb dies die Preise in unrealistische Höhen. Gewisse Wohnlagen z.B. in Peniscola haben sich verdreifacht. Teilweise wurden fantastische Preise fuer Wohnungen aus den sechziger Jahren verlangt und auch bezahlt. Damit ist jetzt Schluss. Seit einer der groessten Immobilienfinanzierer resp. ein grosses Bauunternehmen Konkurs gegangen ist, kann man folgendes bemerken:
- viele Wohnungen stehen zum Verkauf (an sehr vielen Wohnungen hängen Verkaufsschilder)
- die Wohnungen lassen sich nicht verkaufen, da keiner mehr ueber die fluessigen Mittel verfuegt und die Banken keine bezahlbaren Kredite mehr geben können seit die Liquidität knapp geworden ist.
- Viele Wohnungen werden schon gar nicht mehr fertiggestellt, sondern werden einfach im Rohbau gelassen (und in ein paar Jahren einfach abgerissen)

Kurz zusammengefasst: Der Bausektor, welcher als Motor von Spanien gewirkt hat, ist vollständig zum erliegen gekommen. Das ist leider erst der Anfang, denn jetzt kommt die Finanzkrise dazu.

Man muss wissen, dass Spanier, zumindest aus meiner Sicht, nicht so betucht sind, wie es den Anschein macht. Die Durchschnittsverdienste der Spanier machen einen Bruchteil dessen aus, was in der Schweiz fuer eine vergleichbare Arbeit gezahlt wird. Da man aber relativ konsumfreudig ist, wird recht viel über Konsumkredite finanziert. Klar ist das Leben ein wenig guenstiger als in der Schweiz, aber unter dem Strich bleibt dem Spanier in der Geldboerse massiv weniger als dem Schweizer.

Ich moechte euch einfach ein paar Eindrücke geben, was hier die Krise bedeutet:

- Junge haben Angst um ihr bitter erspartes Geld, welches auf englischen oder amerikanischen Directbanken liegt, welche teilweise durch Staatskredite gerettet worden sind.
- Hypotheken sind massiv teurer geworden, da viele an den Libor gekoppelt sind (In Spanien gibt es praktisch nur Eigentumswohnungen, das ist auch der Grund, warum viele bis weit über dreissig bei den Eltern wohnen)
- Es wird in Fernsehen täglich von Gassenküchen berichtet, welche ueberrannt werden. Besonders betroffen machen Aufnahmen von Personen, welche ihr ganzes Leben gearbeitet haben und nun ploetzlich auf der Strasse stehen
- Eine Entlassungswelle nach der anderen folgt: Besonders stark betroffen ist die vor allem im Norden sehr stark vertretende Automobilindustrie (SEAT und VW produzieren sehr viele Vehikel in Spanien).
- Es im Fernsehen eigentlich nur ein Thema gibt: Wie kann man wo und mit welchen Tricks ein paar Cents einsparen.
- In Sevilla betraegt die Arbeitslosenquote ueber 15% und ist stark steigend. Pro Woche verlieren hier manchmal vierstellige Personenanzahlen ihre Arbeit.
- Sogar an der Bushaltestelle irgendwelche Sachen (z.B. der Bus kommt zu spät) mit der „Crisis“ begründet werden, auch wenn sie miteinander nicht viel zu tun haben.

Einen speziellen Dank moechte ich hier noch an die Politiker in Spanien richten, welche seit gut einem Monat nicht muede werden, sich gegenseitig vorzuwerfen fuer die Krise Schuld zu sein und nicht im Besitz von geeigneten Gegenmassnahmen zu sein: Man kann eine Krise auch herbeireden oder sie zumindest verstärken.

Es ist so, dass unsere Arbeitskollegen nicht viel über die Krise sprechen. Man merkt aber, dass sie moeglichst guenstig versuchen ueber die Runden zu kommen (es wird vor allem beim Mittagessen gespart, wo ein Euro schon einen grossen Unterschied macht).

Ich wuensche mir fuer die Schweiz sehr fest, dass die Finanzkrise sich nicht in dieser Heftigkeit auf die Realwirtschaft auswirkt. Leider glaube ich aber, dass es ein frommer Wunsch bleiben wird…

¿¿¿¿Was hat das zu bedeuten, wenn Sandra mit dem offenen Laptop wie wild durch die Wohnung laeuft????

Sie zeigt ihrem Cousin via Skype die Wohnung. Genau, wir gehoeren nun auch dazu :-) Ich hab mir die Sache immer komplizierter vorgestellt.. aber es ist wirklich megaeinfach und geht superschnell. Diese Technik ist schon unglaublich, nicht? Also, wer es schon hat: rohners.org ist unser Name.. und sonst das Programm hier runterladen und installieren.

Und hier noch für (noch) nicht Skype-Kenner: Gratis „telefonieren“ per Internet. Du brauchst nur das Programm runterzuladen und nach unserem Skype Namen zu suchen. Wenn wir auch online sind (das siehst du dann am Zeichen vor unserem Namen) kannst du auf den Hörer klicken und es klingelt bei uns (im Computer). Falls du kein eingebautes Mikrofon hast, musst du dir noch ein Kopfhörer-Mikrofon-Set besorgen. Wenn du dann auch noch ne Webcam hast, können wir uns gegenseitig sehen.. einfach genial! Und alles gratis.. :-) Du brauchst dazu KEIN Telefon. Falls du noch Fragen hast, schreib uns ein Mail.

Wie im letzten Blog erwähnt, erhielten wir letztes Wochenende hohen Besuch aus der Schweiz. Christa und Leo, die Eltern von Patrick besuchten uns während knapp einer Woche in Sevilla. Wenn in Spanien ein Feiertag auf einen Sonntag fällt (wie der 12/10/2008), dann ist am darauffolgenden Montag frei. Wieso das auch immer so ist.. egal.. wir hatten dadurch einen weiteren Tag Zeit, mit unseren Gästen die Umgebung unsicher zu machen.

Natürlich zeigten wir ihnen zuerst unsere Lieblingsorte in der Stadt und entführten sie in unsere Lieblingsrestaurants. Am Samstag besuchten wir dann gemeinsam die Giralda. Die Eintrittskosten waren grosszügig, haben sich jedoch gelohnt, es war sehr eindrücklich.

Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Zug nach Córdoba. Vor einigen Jahren machten Patrick und ich (mit Hans und Ursula) eine Andalusienrundfahrt. Córdoba war als Etappenort nicht vorgesehen. Im Nachhinein sagten uns viele.. hey, aber Córdoba ist der schönste Ort in Andalusien (neben Sevilla natürlich :-) ). Nun wissen wir es: Es ist so! Solltest du also eine Andalusienfahrt geplant haben ohne in Córdoba vorbeizukommen, dann musst du sofort umorganisieren!

Hier findest du unsere geknipsten Eindrücke und hier weitere tolle Informationen zur Stadt. Säulenlandschaft der MezquitaEs lohnt sich in die Warteschlange vor der Mezquita zu stehen, kaum drin, verteilt sich die Menge prima und es kann gestaunt werden. Wer bei seiner Kamera die Belichtungszeit ändern kann, wird ausflippen. Geheimtipp: Dank den vielen Säulen, kann die Kamera daran fixiert werden, so entstehen wackelfreie Bilder. Ein Stativ mitzubringen ist leider verboten. Wir waren begeistert! Natürlich hat die Stadt auch noch andere Höhepunkte, wie zum Beispiel eine der letzten drei vebleibenden Synagogen in Spanien oder der Alcázar der katholischen Könige. Das ist ein Palast mit einem prächtigen Garten. Die katholischen Könige Ferdinand und Isabelle haben damals Kolumbus (auf spanisch Colón nicht Colombo :-) ) aufgemuntert und unterstützt sich auf den Weg nach Indien zu machen.

Am Montag, unserem zusätzlichen „Freitag“ haben wir ein Auto gemietet und sind in Richtung Atlantik gefahren. In Almonte, einem „kleinen“ Dorf mit 20′000 Einwohnern haben wir unseren ersten Halt gemacht. Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als man uns die Einwohnerzahl mitgeteilt hat. In einem kleinen Museum wurden uns die Bräuche und Gepflogenheiten der Region nähergebracht.

Weiter ging es nach „El Rocio„.  Unser TomTom hat uns davor gewarnt, dass es in diesem Ort keine geteerten Strassen haben wird.. und so war es auch. Dummerweise hatte es kurz zuvor auch noch geregnet, so hatten sich mittelgrosse Pfützen auf der Fahrbahn gebildet. Das Auto und unsere Schuhe sahen danach auch dementsprechend aus. El Rocio ist ein Wallfahrtsort. Ermita del RocioWeitere Informationen entnimmst du am besten gleich hier damit ich nicht alles abtippen muss. Da es sich um einen spanischen Feiertag handelte, waren verhältnismässig viele Besucher im Ort.. ansonsten ist das Dorf ausgestorben, ausser an Pfingsten, dann kommen über eine Million Pilger hierher.. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie es dann aussehen mag.

Weiter ging unsere Fahrt der Grenze des Nationalparkes entlang. Diesen werden wir dann bestimmt auch noch besuchen.. bis an die Atlantikküste. Eigentlich erwarteten wir hier kleine romantische :-) Dörfer.. doch sahen wir nur ausgestorbene Feriensiedlungen. So ging es den Olivenbaumfeldern entlang nach Hoguer und Niebla. Müde und mit vielen Eindrücken zurück, erreichten wir Sevilla.

Die Zeit mit unseren Gästen verging wie im Flug. Nach einem letzten gemütlichen Znacht in einem Patio in der Altstadt von Sevilla hiess es bereits Abschied nehmen. Danke für euren Besuch.. wir sehen uns an Weihnachten wieder :-)

… oder so ähnlich lautet unsere NIE!

Du liest richtig.. nach drei Stunden hin und her sind wir nun stolze Besitzer einer NIE. Nein, ich werde nicht ausführlich Bericht erstatten.. nur eines sei gesagt: Ausgerechnet gestern kam die spanische Königstochter Cristina nach Sevilla, genauer gesagt genau dorthin, wo wir unsere NIE abholen sollten. Polizisten überall, kuerzere Öffnungszeiten, strengere Eingangskontrollen.. aber schlussendlich haben wirs geschafft. Auch waren wir auf der Bank und unsere Konten sind nur wieder offen für Einkünfte :-)

Hier nun aber der versprochene Weekend-Rückblick:
Am Freitag nach der Arbeit sind wir mir dem Mietwagen nach Chipiona gefahren. Dank dem Kaiser (Franz Beckenbauer auf dem TomTom) sind wir direkt ohne Umwege (und ohne Ärger :-) ) am Ziel angelangt. Unsere Gastgeber, Burgermeisters aus Waldkirch, haben uns bereits erwartet. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend. Am Samstag nach einem phenomenalen Zmorge fuhren wir ins Dorf und knipsten die schönsten Ecken von Chipiona. Anschliessend machten wir einen Abstecher ans Meer. Leider versteckte sich die Sonne hinter den Wolken und wir nervten uns an der reichen Anzahl verschiedenster Insekten, so brachen wir in Richtung Rota auf, um weitere Fotos zu knipsen. Dieses Dorf gefiehl uns sehr gut. Mit Tapas gestärkt gings wieder zurück. Zum Znacht waren wir bei Doris, einer Bekannten von Bugis, zu Paella eingeladen. In ihrem gemütlichen Patio quatschten und lachten wir bis in die Nacht hinein.

Gerti, Bastian und Bugi: Wir danken euch an dieser Stelle ganz herzlich für die überaus nette Gastwirtschaft und wir wünschen euch weiterhin sonnige und erholsame Ferien.

Auf dem Rückweg nach Sevilla legten wir (mit Franz Hilfe) einen Stopp in Arcos de la frontera ein. Es liegt an der „Route der weissen Dörfer“.

Übrigens: wenn es euch interessiert, wie das Wetter in Sevilla ist.. in der linken Spalte findest du den Link zu einer Wetterseite.. die Bildchen sprechen für sich.

So, nun freuen wir uns riesig auf unseren hohen Besuch aus der Schweiz. Christa und Leo kommen morgen bis am nächsten Mittwoch zu uns. Was sie uns wohl mitbringen werden? :-) Nein, im Ernst.. wir freuen uns, den beiden „unsere“ Stadt zu zeigen.

¡Hasta luego!