Das vergangene Weekend verbrachten wir bei Cristina und Alvaro in Madrid. Da wir Madrid bereits von anderen Besuchen her kannten, war es nicht nötig, die Stadt á la Sight-Running kennenzulernen und wir genossen die Gesellschaft unserer Freunde darum umso mehr.
Am letzten Freitag fuhren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug (AVE) in ein bisschen mehr als zwei Stunden in die Hauptstadt. (Die Fahrzeit mit dem Auto beträgt etwa fünf Stunden!) In unserem Gepäck unter anderem ein Regenschirm, Pulli und Turnschuhe mit Socken. Der Leser wird sich an dieser Stelle wohl denken: „Na und? Das packe ich doch immer ein, wenn ich verreise..“ Die Wetteraussichten waren leider nicht so berauschend, darum die „warme“ Kleidung.
Im Zug lasen wir.. und hier folgt der Buchtipp des Monates: „DER JUNGE IM GESTREIFTEN PYJAMA“ von John Boyne.
Wir haben es beide innerhalb zwei Tagen (auf spanisch) gelesen. Ein neunjähriger Knabe erzählt seine Geschichte. Es ist daher sehr einfach geschrieben, fast könnte man sagen naiv .. der Inhalt hingegen ist überwältigend. Die Geschichte wird man nicht mehr so schnell wieder vergessen. Auf dem Umschlagtext steht bewusst keine Inhaltsangabe.. der Leser soll die Lektüre völlig unvoreingenommen beginnen und die Geschichte durch die Augen des neunjährigen Helden erleben. Macht das bitte.. nicht googlen oder so.. das nimmt den ganzen Zauber. Bald kommt die Geschichte im Kino.. ich möchte den Film lieber nicht sehen, da ich mir meinen eigenen Film im Kopf gemacht habe. Wir sind auf eure Rückmeldungen gespannt..
Angekommen in Madrid gings nach einem kurzen Zwischenstopp daheim bei unseren Freunden gleich weiter in die City.. Tapas essen, Bierchen trinken
Den nächsten Tag starteten wir mit einem Spaziergang durch die Stadt (Fotos gibt es hier zu sehen). Zum Zmittag wurden wir von Alvaros Eltern verwöhnt. Sie waren am Abend an ein Hochzeitsfest in Madrid eingeladen und kamen vorher zu uns, um uns leckere Spezialitäten aus ihrer Region (Extremadura) vorzustellen. Mein Favorit: eine lauwarme, dickflüssige Gemüsesuppe.. mmhh!
Am Nachmittag trafen wir uns spontan mit Clara und trafen unsere Gastgeber zum Znacht in einer libanesischen Beiz. Zu libanesischen Klängen und Bauchtanz genossen wir das libanesische Bier und das Mousaka. Weiter gings dann noch in ne Disco und dann ab in die Federn.
Am Sonntag war erstmal ausschlafen angesagt, da es regnete. Gegen Mittag lies der Regen nach und es zog uns an den Rastro – nen riesigen Flohmarkt. Was es da nicht alles zu kaufen gab. Unser Hauptaugenmerk richteten wir auf Bücher… und wir wurden fündig! Schwer bepackt traten wir dann unseren Heimweg nach Sevilla an.

No comments yet
Kommentar-Feed für diesen Beitrag